Zitterpappel-Pflanzaktion in Siersburg | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Am Tag des Baumes pflanzten engagierte Vereine und Kommunalpolitiker in Siersburg die Zitterpappel als Symbol für Natur- und Generationenbewusstsein.

Zitterpappel-Pflanzaktion in Siersburg

Gemeinsam für Natur und Zukunft:

Pflanzaktion zum “Tag des Baumes” in Siersburg

Anlässlich des diesjährigen „Tag des Baumes“ hat der Saarwald Verein Rehlingen-Siersburg gemeinsam mit dem Verein der Gartenfreunde Siersburg sowie engagierten Unterstützern den Baum des Jahres 2026 in einem Waldgebiet bei Siersburg gepflanzt.

Unter den Teilnehmenden befanden sich neben vielen Vereinsmitgliedern und dem Landesvorsitzenden des Saarwald Vereins, Dr. Jürgen Barth, auch Vertreter aus der Kommunalpolitik. Darunter Bürgermeister Joshua Pawlak, der stellvertretende Ortsvorsteher Kai Winter und Kreistagsmitglied Reiner Petry. Gespendet und gepflanzt wurde der Baum von Michael und Wolfgang Klein, die sich seit vielen Jahren intensiv für das Thema Wald in der Gemeinde engagieren.

Espe, Aspe oder Zitterpappel – Baum des Jahres 2026

Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stand die Zitterpappel, auch bekannt als Espe oder Aspe. Sie wurde 2026 zum Baum des Jahres gekürt.

Typisch für die Espe sind ihre fein gestielten Blätter, die bereits bei leichtem Wind in Bewegung geraten und ihr den Namen „Zitterpappel“ verleihen. Als schnellwachsende und genügsame Baumart besiedelt sie Kahlflächen und trägt maßgeblich zur natürlichen Wiederbewaldung und zur Biodiversität bei.

Ein Zeichen für den Generationenvertrag

In ihren Ansprachen betonten die Redner, unter ihnen auch der stellvertretende Landesvorsitzende des Saarwald Vereins Martin Silvanus, die besondere Symbolkraft der Baumpflanzung. Bürgermeister Joshua Pawlak dankte den beteiligten Vereinen für ihr langjähriges Engagement und hob hervor, wie wichtig solche Aktionen für das Bewusstsein im Umgang mit Natur und Umwelt seien. Besonders würdigte er die Unterstützung von Michael Klein, der die Gemeinde immer tatkräftig in ihren Bemühungen um den heimischen Wald begleitet habe.

Auch der Gedanke des „Generationenvertrags“ spielte eine zentrale Rolle. Bäume würden oft von Menschen gepflanzt, die selbst nicht mehr in ihrem Schatten sitzen werden – und genau darin liege ihre besondere Bedeutung.